Das Waldviertel mit seinem Granit-Gneisplateau gehört zum ältesten Teil Österreichs. Das Granithochgebirge wurde in der Eiszeit zu dem welligen Hügelland geschliffen das das Waldviertel nun ist.

Seit dem 7 Jahrhundert lässt sich eine Besiedelung nachweisen, doch erst die Besiedlung von deutschen Siedler im 11 Jahrhundert prägte das Landschaftsbild nachhaltig. Die Namen von Dörfer und Städten lassen auf die ursprünglichen Gründer schließen. Daraus ist auch ersichtlich, dass viele Schwaben unter den Siedlern waren.

 
 

Nonndorf wurde das erstemal 1311 erwähnt und der Name bedeutet nichts anderes als "neues Dorf". Über die Jahrhunderte bestand Nonndorf auf 17 Häuser, darunter eben Haus Nr. 7 und 17, die "Stammhäuser" der Gegenbauer. Oben abgebildet ist Haus Nr. 7, lange Zeit das größte Haus und seit 1919 das einzige Wirtshaus im Dorf, wurde es Ende des 20. Jahrhunderts abgerissen um einen Neubau platz zu machen.